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Was kann man tun? Eigenwerk
von Luc aus der Kategorie Freier Text - Leben

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Primärverzeichnis von Luc
Erstellt:    08.12.2004 00:00 2005 Lesungen, 6.8KB

Was kann man tun ist hier die Frage.
Was kann ein Mensch auf Erden tun?

Die Antwort auf diese Frage ist so komplex und einfach wie man sie sich nur vorstellen kann.

Was das Leben eines einzelnen bedeutet, muss jeder für sich alleine finden. Menschen erliegen zu oft dem Schein der Dinge, die sie sehen wollen. Anderes bleibt unerkannt. Doch nicht von der Misere möchte ich schreiben. Nicht von dem, was oft gesehen wird. Reden wir von der Möglichkeit, etwas zu erkennen.
Ich betrachte eine Kugel. Sehen kann ich was mir gefällt. Beobachte, was geschieht. Auf der einen Seite.
Auf der anderen Seite erschaffe ich. Bin da und tue etwas. Es mag unwichtig erscheinen. Ich tue es dennoch.
Manchmal fühle ich mich gut dabei. Manches Mal geht es mir gar nicht gut. Beides habe ich gelebt. Beides war schon immer in meinem Leben.
Und ich erkannte mich jedes mal. Egal was ich tat. Nicht sofort. Oft erst später erfährt man, wie eines zum anderen kam. Und doch Geheimnisse blieben. Entwicklung. Leben, lernen, Leben. Reise zur Unendlichkeit.
Ich war da, wenn ich da war, zu der Zeit, an der ich dort war. Ich dachte, tat und es geschah. Auf welche Art auch immer. Das Geschenk ist Erfahrung. Der Preis ist einerseits Geschenk, andererseits ein schwer gelebter Lohn.
Führen beide Sichtweisen zum Guten? Schritt für Schritt. Entwicklung. Was erwarten wir von uns?

Unser eigenes Bild ist nur die Wahrheit. Reinste Wahrheit in einem Meer aus allem, was Möglich ist und werden kann.
Manchmal denke ich schlecht über diese Welt. Und gleichzeitig gut. Ein Wechselspiel im Augenblick getrennt. Dabei kann er doch alles in sich bergen. So nah sind beide beieinander und doch entfernt für mein Gefühl. Ein Augenblick folgt dem anderen. Ein Augenblick, in dem alles anders ist. Kann ich beides Verstehen? Ich denke, ich kann es soweit ich es gelernt habe. Schritt für Schritt.
Vielleicht werden bald wieder diese Entfernten Welten sich näher kommen, auch wenn sie hinter alle dem schon vereint sind.
Krieg und Frieden.
Wenn die Möglichkeit besteht, das etwas werden kann, wird es entstehen. Das Leben schöpft stets aus allen Möglichkeiten, die geboten sind. Viele Möglichkeiten wurden schon gelebt. Ein Ende der Gedanken ist nicht absehbar. Keine Schwelle wahrnehmbar.
Das Schlimmste, was wir wahrnehmen können, ist der Tod. Dann ist das, was hier existiert für uns vorbei. Ist das irgendwo gespeichert? Es lebt weiter auf jeden Fall. Unscheinbar. Im Geheimen lebt es fort. Undefinierbar für unseren Geist. Unsichtbar für unsere Augen. Nur das Gefühl berichtet uns von alle dem. Beobachten bringt die Augen zum Gefühl. Das Denken verbindet sich. Atemzug für Atemzug.
Wer bin ich?
Immer näher kommen möchte ich dieser Frage.
Was war mein anfänglicher Gedanke. Kurz, bevor ich diese Zeilen anfing, zu schreiben?
Es ging um Wahrheit. Etwas, was ich vergessen hatte zu sagen, wenn ich es hätte sagen sollen. Es fiel mir einfach nicht ein zu dieser Zeit. Was aber nicht so schlimm ist . Denn auf einmal kam dieser Gedanke und ich wollte ihn niederschreiben. Aus einer Erfahrung heraus, die wiederum beide Seiten tragen könnte. Eine, die sich für mich gut anhört, allerdings nicht für jemand anderes. Mein Zweifel ist beständig. Dabei möchte ich stets beides miteinander verbinden. Und es gelingt mir mit Menschen, die mich so nehmen wie ich bin. Ohne das ich etwas bestimmtes darstellen muss.
Der Gedanke war der Sinn des Lebens. Die Zwei Seiten, die sich nun in diesen Worten entfalten kamen erst danach hinzu. Wie etwas, was Vollkommen war und nun sich mehr in Details verliert. Oder findet? Wie ein Mosaik des Lebens. Wenn man sich weit genug davon entfernt, entsteht ein Neues Bild des Ganzen. Man ist fasziniert von der Vielfalt der Farben. Man bewundert die Komposition und verliert sich. Alles ist in einem Augenblick vereint. Mein Bild ist eines davon. Ich suche danach mein ganzes Leben schon. Jeden Tag, wenn ich aufstehe beobachte ich das Bild und Suche mich darin.
Sehe Gesundheit und Krankheit, Freude und Tränen. Liebe und Angst, ein Lächeln und Gram.
Je mehr ich das Bild betrachte und ich beobachte desto klarer wird es mir. Ich bin ein Teil davon und dennoch stets das Ganze. Überall entdecke ich mich, wenn ich andere Menschen betrachte. Wenn sie von sich erzählen. Manches missfällt mir. Aber ich versuche es so zu nehmen, wie es ist. Manche Menschen lerne ich nie kennen. Ein Blick in die Augen beim vorbeigehen. Eine kleine Aufmerksamkeit. Gedanken.

Es scheint trotz allem unser eigenes Gefühl zu sein, was uns weist. Wie ein Zahnrad in einem großen Uhrwerk. Irritation. Manchmal mächtig, manchmal nicht. Verlasse ich mich auf mein Gefühl, mein Leben, bin ich zutiefst überzeugt. Menschen sehe ich, die ebenfalls bezeugen was ich hier niederschreibe. Sie sind keine Helden. Oberflächlich betrachtet. Für mich sind sie es. Und auch wenn sie das, wie ich es schreibe, nicht offensichtlich auch so sehen. Ihr Herz spricht für sie, wenn sie einfach da sind. Bei mir und mit mir. Ein Banales Thema. Ein schöner Abend. Lachen. Freude. Einfaches Sein. Tagtäglich und auf der ganzen Welt. Eine Umarmung. Eine nette Geste. Wie kann man sie nur Übersehen?
Welcher Wille gehört dazu, diese Wunder nicht zu erblicken? Manches Mal bin auch ich blind dafür. Die Angst nicht verstanden zu werden macht mich blind. Sie lässt Bilder entstehen, was andere von und in mir sehen und erwarten. Was ich von anderen erwarte. Was ist das einzige, was ich erwarten kann und will? Freundlichkeit. Ohne Urteil leben zu müssen. Aus meinen Fehlern lernen zu können. Wenn ich dir schmerzen zufügte, die zu nichts Nutze waren, dann verzeih mir, wer immer du bist. Es war nie meine Absicht und es wird nie darin erwachsen. Nie waren es Visionen in der Bewusstheit meines Geistes, die als Ziel den Schmerz gebaren. Dennoch ist es passiert. So wie auch ich Schmerzen ertragen musste.
Am Ende, wenn ich es dennoch nach einiger Zeit betrachte, entstehen so viel Möglichkeiten, was zu tun ist und was geschehen kann.
Etwas verändert sich in mir. Alles wird einfacher. Und zugleich auch wieder verwirrender. Neue Aufgaben entstehen auf meinem Weg. Manches ist mir so vertraut mittlerweile. Und manches doch so neu. Neue Angst entkeimt. Neue Erkenntnis macht sich auf, dir Diener zu sein um das Bild des Lebens, Deines Lebens, weiter erforschen zu können. Um es mit entstehen zu lassen. In seiner vollen Schönheit. Vielleicht werde ich in diesem Leben nicht das ganze Bild verstehen lernen. Aber ich werde mich immer freuen, an solch einem Gemälde Künstler sein zu dürfen.
Wie ein Maler, der seine ersten Bilder malt. Ein Schreiner, der sein erstes Werkstück fertigt. Wie ein Lehrling des Lebens. Alle Menschen, die erschaffen. Jeder einzelne auf dieser Welt. Alle lernen wir Tag für Tag, dieses Bild noch schöner werden zu lassen. Um am Ende zu erkennen, dass es schon wunderschön ist.




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