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Das Ritual Eigenwerk
von thorskel aus der Kategorie Freier Text - Glaube, Religion

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Primärverzeichnis von thorskel
Erstellt:    25.03.2012 13:08 832 Lesungen, 4.9KB

Hallo!

Sonne und Mond ... Acht Feste im Jahreslauf ... Feiern und Gemeinschaft ...

Wir treffen uns regelmäßig, um Gemeinschaft und Geselligkeit in unserer Gruppe zu erfahren. Dabei bereiten wir uns gemeinsam auf unsere Feste vor, die wir abseits des üblichen Rahmens feiern.

Wir richten unsere Feste nach dem Lauf von Sonne und Mond im Jahreskreis aus. Unsere Feiern werden sowohl durch die uns umgebende Natur geprägt, als auch durch Traditionelles und eigene Vorstellungen vom "Feste feiern".

Wir wollen Spaß und der Freude miteinander haben und auch das Alltägliche soll genügend Platz in unserem Miteinander haben. Dabei wollen wir jedoch nicht die individuelle Spiritualität vergessen, die uns zusammengeführt hat.

Neugierig geworden?

Damit du einen Eindruck bekommst, wie wir feiern, habe ich zusammengefasst, was wir während der Sonnenwendfeier gemeinsam erlebt haben.

Am frühen Freitagabend trafen wir uns , um das Jahreskreisfest der Sonnenwende gemeinsam zu begehen. Wir waren unserer sechs; mit von der Partie waren Peggy, Diandra, Jana, Jörg, Ullrich und Wilhelm. Nach kurzer erfolgreicher Suche war der Festplatz gefunden. Das alte Gemäuer wurde von uns mit vier Kerzen in einen festlichen Rahmen gebracht. Hilfreich war auch der Schmuck, einer anderen Gruppe, die offensichtlich am vorigen Abend gleich uns dem Kreis des Jahres folgte. Das Schmücken war gerade beendet, als sich die sommerliche Sonne deutlich dem Horizont näherte.

Wir stellten uns im einen Halbkreis, so dass jeder das Naturschauspiel erleben konnte und fassten uns an den Händen. Es ist nahezu unbeschreiblich, was sich uns bot. Der bewölkte Himmel über uns riss auf, so das sich der wachsende Halbmond deutlich vor eiem klaren Dunkelblau des Himmels abhob. Die Sonne setzte den Horizont und die Wolken, die dort vorüberzogen im ein gleissendes pulsierendes Licht, dessen Farben sich immer wieder änderten. Hin und wieder zog die Sonne hinter einem Baum her, der dann vermeintlich in Brand geriet. In tiefer Stille, Kontemplation und dem Gefühl der Gemeinschaft verharrten wir, bis die Sonne schon weit unter der Linie zwischen Himmel und Erde stand.

Nachdem wir wieder ein wenig ins Hier und Jetzt gekommen waren, begann unser kleines Ritual im Innenteil des Disentempels. Wir zogen den Schutzkreis, verbanden uns in der Anrufung unserer Götter mit den Energien des Universums, um uns mental zu stärken. Wilhelm verlas einen Text über die Bedeutung des Festes für uns. Danach opferen wir den Göttern und der Erde einen kräftigen Schluck des Brombeerweins, der auch den Anwesenden schmeckte, als das Trinkhorn kreiste. Ein Segen und das Lösen des Schutzkreises beendeten den heiligen Akt.

Da uns der Wettergott noch immer gut gesonnen schien, breiteten wir nun eine Decke aus, damit die mitgebrachten Speisen und Getränke ihren Platz darauf finden konnten. Doch Lokis Einfluss war nun deutlich zu spüren. Diandra sah die bedrohliche Gewitterwolke zuerst, die uns eilig alles zusammenpacken lies. Schnell war der heilige Platz verlassen und wir fuhren zu unserem Ausweichquartier, einer steinzeitlichen Höhle, die nur wenige Autominuten entfernt lag.

Geübt wie wir sind, war der Thingplatz geschwind bereitet und das Zechen und Schlemmen konnte erneut beginnen. Neben Brombeerwein und Bier mundeten mal wieder Ullrichs exotische Leckereien und die kleinen kulinarischen Absonderlichkeiten der Frauen in unserer Gruppe besonders gut. Die Nacht gestaltete sich interessant und abwechslungsreich. Ullrich trug ein selbstgeschriebenes Gedicht vor, Peggy referierte zu den Götterm, Diandra und Wilhelm lasen Geschichten vor und Jana überraschte uns mit einer entspannenden Meditation. Untermalt wurde alles durch den Wind, der durch die Höhle zog und den Regen, der draussen rauschte und uns nichts anhaben konnte. In tiefer Nacht wickelte sich schliesslich jeder in seinen Schlafsack. Schnell hatte Morpheus uns in seine Arme geschlossen.

Am nächsten Morgen wurde dann die Runde nach und nach wach. Wir packten unserere Sachen und säuberten den Teil der Höhle, der uns in der letzten Nacht beherbergte. Schliesslich berichtete jeder, wie er die gemeinsame Zeit empfunden hat. Gemeinsamkeit, Harmonie und neue Erkenntnisse waren die Wörter, die am meisten zu hören waren. Im Wunsche bald wieder in dieser Runde zu feiern, löste sich unser Kreis, um die Heimfahrt anzutreten.

Ich hoffe, du hast nun einen kleinen Eindruck bekommen, was dich bei uns erwarten könnte :-).....Einige Informationen zu uns findest du auf unserer Webseite. Eine Webseite kann natürlich nicht das persönliche Kennenlernen ersetzen. Deshalb lade ich dich recht herzlich zu unserem nächsten Treffen ein.

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