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Abenddämmerung.... Eigenwerk
von Zauberwesen aus der Kategorie Gedanke - Persönliches - Abschnitte, Wege

G E D I C H T E
Meine Gedanken - Worte - die aus mir fließen ...
Erstellt:    25.09.2010 13:42 935 Lesungen, 6.4KB

Abenddämmerung
                                
         Den Wald in der Abenddämmerung liebe ich sehr,
           fühle mich leichter, nicht mehr so schwer.
           Ich liebe den Duft von frisch gemähtem Heu,
          ist mir nicht fremd und auch nicht mehr neu.
            Die Sonne geht langsam rotglühend unter,
           die Stimmung zieht mich nicht mehr runter.
                   Möchte schöne Worte hören,
              mich nicht an Äußerlichkeiten stören.
                   So wie es die anderen tun,
               möchte so gern in mir selber ruh’n.
               Will nicht mehr so viel versäumen,
                will von schönen Dingen träumen.
                  Sehne mich nach Geborgenheit,
                nach Wärme und viel Zärtlichkeit.
                    Hab viel davon zu geben,
               möchte mich klar und echt erleben.
           So viel Schönheit und Weite um mich herum,
            fühle mich gut, bin fast andächtig stumm.
          Die Vögel, die ihre schönsten Lieder singen,
                bringen etwas in mir zum Klingen.
                  Unter den hohen alten Bäumen,
                sitze ich und beginne zu träumen.
             Es riecht nach Moder und frischem Moos,
           mach’ mich von negativen Erinnerungen los.
      Es raschelt im Laub,  ein Eichhörnchen huscht vorbei,
            fühle mich losgelöst und innerlich frei.
                  In der Ferne bellt ein Hund,
             kreischende Raben fliegen vorüber und …
             ein Flugzeug zieht seine fernen Kreise,
            im Wald wird es dunkel und langsam leise.
                               
                Fühle mich hier geborgen und gut,
             mein Herz wird weit, geringer die Wut.
                 Nun genieße ich die laue Nacht,
       In Gedanken hab ich schöne Stunden hier verbracht.
                               
             Für heute schließe ich dieses Gedicht,
         es ist nun dunkel, nur noch ein fahles Licht….
       beleuchtet die Landschaft auf geheimnisvolle Weise…
         kleine Geräusche noch, dann wird es ganz leise.
               Begebe mich nun auf meine Reise –
           durch viele Epochen, durch Raum  und Zeit …
               und bin dadurch jetzt auch bereit …
          dem nächsten Tag eine neue Chance zu geben …
            und mich authentisch und klar zu erleben.
                                                                
                                                                
                   Ingrid G., nachts, Schussental, 25.10.2006
 
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