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Gedanken in der Nacht von NetterBochumer aus der Kategorie Gedicht - Gefühle, Liebe - Trauer, Schmerz, Abschied
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Gedanken in der Nacht Wieder hochgeschreckt, die Stirn voll Schweiß. Im Zimmer ist es kühl, doch mit ist heiß. Von Dunkelheit umhüllt – orientierungslos. Die Augen hell und wach, die Pupillen groß. Hab von dir geträumt, von unserer Zeit. Was als Glück begann, ist nur noch Leid. Der Puls noch laut in meinem Ohr, suche ich ein großes Buch hervor. Ich denke: Ich möchte Vergessen, was damals war. Ich möchte Vergessen, was gescheh’n. Ich möchte Vergessen, doch ist mir klar: Dich zu vergessen, wird niemals geh’n! Mit zittriger Hand im dunklen Raum, schreib ich nieder meinen üblen Traum. Das dicke Buch zeigt schwarz auf weiß, den für meine Liebe schon gezahlten Preis. Ich denke: Ich möchte Vergessen, was damals war. Ich möchte Vergessen, was gescheh’n. Ich möchte Vergessen, doch ist mir klar: Dich zu vergessen, wird niemals geh’n! Gedanken schießen auf mich ein, Gedanken über Sinn und Sein. Gedanken von Liebe und Lust, auch Gedanken von Schmerz und Frust. Ich denke: Ich möchte Vergessen, (…) Die Gedanken verwirren mir den Sinn, drum schließ’ ich das Buch und leg mich hin… | ||||||||||