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Zitat eines Polizisten: JEDER kann zum Mörder werden. Eigenwerk
von siba aus der Kategorie Umfrage - Gesellschaft, Soziales

Umfragen
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Erstellt:    05.10.2007 22:23
Geändert: 05.10.2007 22:37
1054 Lesungen, 0.0KB
Ja, das glaube ich. Gib ihm ein Motiv und eine Waffe. (Behaupt. d. Polizisten)
                                        11 (39.3%) 7 (64%) 4 (36%)
Nein, auf gar keinen Fall
                          7 (25.0%) 6 (86%) 1 (14%)
Ja, aber nur aus der Not heraus (Notwehr oder ähnliches)
                                     10 (35.7%) 4 (40%) 6 (60%)
å: 28 Stimmen
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  - davon von anonymen Besuchern: 0 (0.0%)

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Denker            
siba am 05.10.2007 23:27 (Ergaenzung)    11  
siba
Ein konstruiertes Beispiel:

Einbruch...ein naher Angehöriger wird mit der Waffe bedroht. Sie ist an seinem Kopf. Ein (Familien-)mitglied taucht unbemerkt im Hintergrund auf und hört wie ER sagt: "Sprich dein letztes Gebet, denn gleich ist es aus mit dir!" Das (Familien-)mitglied hat eine Waffe in der Hand.
Hier ist also eine Waffe und ein Motiv!
Was passiert?
Deuter            
Sydney` am 15.10.2007 00:43 (Kommentar)    7    2  
Sydney`
Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen. Hab mich versucht in diese Situation reinzuversetzen, es geht nicht!
Kritiker            
Professor am 15.10.2007 08:19 (Kommentar)    11  
Professor
Vielleicht sollte die Frage in "Jeder kann töten" umgeändert werden, denn ein Mörder ist ein Mensch, der die Tat vorsetzlich geplant hat. Deshalb unterscheidet das Gesetz zwischen Mord, Totschlag etc. Wenn man jemanden aus Notwehr heraus töten muss, gilt man allgemein nicht als Mörder.
Kritiker            
perludens am 16.10.2007 16:13 (Kommentar)    14  
perludens
Es sei denn, er hat seine Entscheidung, keinen Menschen zu töten, so tief in seine Überzeugung verankert, dass er es nicht übers Herz bringen kann, jemanden zu töten.
Ansonsten kann wohl fast jeder dazu gebracht werden, einen anderen Menschen umzubringen. Ich erinnere mich an ein Experiment - wohl von der Max-Planck-Gesellschaft - bei dem angeblich das Lernverhalten unter dem Aspekt der Bestrafung mit Elektroschocks getestet werden sollte. Die angeblichen Tester waren aber die eigentlichen Testpersonen. Bei falschen Antworten haben die "Tester" die Stärke der Elektroschocks immer weiter erhöht. Waren es 70 % der"Tester" oder mehr - ich weiß es nicht mehr so genau - haben die Fragen und die Bestrafung der falschen Antworten bis zum Tod der angenommenen Probanden durchgeführt. Es lag keinerlei Zwang vor. Mur die mahnenden Worte: "Sie können doch das Experiment nicht in diesem Zustand einfach abbrechen."
Das gab mir damals sehr zu denken.
Und jeder Mann, der als Soldat ausgebildet wurde, muss töten können. Und wenn es eine Wehrpflicht für Frauen gäbe und diese auch zu Soldatinnen ausgebildet werden, dann werden diese genauso töten.
Und das ganze auch ohne ein Motiv - nur auf einen Befehl hin.
Machen wir uns selbst nichts vor, in dem wir glauben, im entscheidenden Augenblick nicht zu töten. Dann läuft alles automatisch ab. Darum muss vorher die Entscheidung fallen, damit wir nie in eine solche Situation kommen.
Zensor            
zimbal am 16.10.2007 19:26 (Kommentar)    9  
zimbal
perludens spricht ein ziemlich berühmtes, weil sehr erschreckendes, experiment an. das sog. milgram-experiment, durchgeführt in den usa in den 60ern. heutzutage würde ein solches experiment nicht mehr durchgeführt, weil auch die wissenschaft sich ethisch weiterentwickelt hat. milgram selber wurde scharf kritisiert dafür, die ergebnisse lassen einen erschrecken. vordergründig ging es um lerneffekt unter bestrafung. schüler mussten wortpaare zuordnen. die schüler waren simuliert, schauspieler. die sog. lehrer waren die eigentliche testperson, was sie nicht wussten. wenn ein wortpaar nicht stimmte, so war es ihre aufgabe elektroschocks zu verteilen mit einer dosissteigerung. keiner der lehrer, die teilweise die schreie, das wimmern ihrer versuchsperson hörten, brach das experiment ab, vor einer grenze von 300 volt, die mehrzahl verteilte bis zur höchstdosis von 450 volt stromschläge. es gab keinen unterschied zwischen weiblichen und männlichen lehrern.


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