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Das Leben sollte mit dem Tod beginnen Fremdwerk
von Sydney` aus der Kategorie Gedanke - Leben

Mein Herz
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Erstellt:    27.08.2003 00:00
Geändert: 24.07.2005 18:35
2190 Lesungen, 0.5KB

Das Leben sollte mit dem Tod beginnen, nicht andersherum!


Zuerst gehst du ins Altersheim,
wirst rausgeschmissen, wenn du zu jung wirst,
spielst danach ein paar Jahre Golf,
kriegst eine goldene Uhr und beginnst zu arbeiten.
Anschließend geht es auf die Uni.
Du hast inzwischen genug Erfahrung,
das Studentenleben richtig zu genießen,
nimmst Drogen, säufst.
Nach der Schule spielst du fünf, sechs Jahre,
dümpelst neun Monate in einer Gebärmutter
und beendest dein Leben als Orgasmus.

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Kritiker            
Professor am 20.09.2003 00:53 (Kommentar)    9  
Professor
Finde ich ganz und garnicht, daß es schön ist, als Kind zu sterben, ohne jegliches Bewusstsein, daß man im Leben etwas geschafft, bewirkt oder einfach erlebt hat.
Deuter            
Sydney` am 20.09.2003 19:14 (Ergaenzung)    8  
Sydney`
ist schon zum teil richtig, aber die leute werde älter und älter und haben dann am ende auch nicht mehr als ein kleines kind, manchmal nicht mal die erinnerungen an denen sie festhalten können. sie merken dann nur das sie dahin vegitieren
dann lieber gehen und nix mehr wissen, ohne schmerzen, dafür alles vorrige bewusst geniessen :)
so hat man die angst im nacken das man igendwann verreckt ohne etwas geregelt zu haben
Kritiker            
Professor am 20.09.2003 20:59 (Kommentar)    6  
Professor
Da hast du leider recht, solche Menschen gibt es an jeder Ecke - aber, ich finde, da sind diese Menschen, insofern sie nicht krank sind (z.B. Alzheimer haben) sich sowas selbst zu verdanken. Wenn sie sich im Alter für nichts interessieren, in sich keine geringste Energie mehr erwecken können und nur dahinvegetieren, dann liegt das alleine an ihnen. Auch im hohen Alter kann man Spass haben, reisen, Sport treiben und sich für Dinge interessieren, die auch junge Menschen mitreisen. Und davon gibts auch genug Gegenbeispiele. Daher, wenn sterben, dann zumindest bewusst.
Deuter            
Blauerozean am 22.09.2003 12:19 (Kommentar)    9  
Blauerozean

blauerozean's Kommentar

Hab ihr mal hautnah miterlebt wie das zum Teil im Altenheim abgeht? Die Menschen dort werden zum größten Teil von ihren Familien dort abgeschoben weil sie zu Hause nicht gepflegt werden können oder sie wollen es nicht. Aus den Augen aus dem Sinn, hier und da mal ein kurzer Besuch das war es. Die Unterbringung kostet ein kleines Vermögen jeden Monat. Und was bekommen die dafür? Eine unwürdige Behandlung und das soll ein schöner Lebensabend sein. Dafür haben die Ihr Leben lang geschufftet. Nein Danke!! Ich will so nicht enden.
Kritiker            
dagrosser am 19.11.2003 23:26 (Kommentar)    9  
dagrosser
Dann wollen wir ma wieder zum Thema zurückkommen, wa? Find den Gedanken ja eigentlich genial... als Orgasmus enden, das hat schon was... Als Kind werden die meisten von uns wohl auch ihre glücklichsten Zeiten gehabt haben, also kommt das beste dann zum Schluß...

Naja, ich hoff jetzt mal, dass meine beste Zeit erst noch kommt, dann ist die Realität nämlich auch ne ganz gute Alternative *g*
Deuter            
Sydney` am 22.11.2003 21:15 (Kommentar)    8    1  
Sydney`

die zeiten davor waren auch schon, möchte sie auch nicht missen,
aber hab jetzt meine "beste" zeit,
meine tochter ist gross, ich bin das erste mal in meinem leben "allein"
Und ich hab meinen Herzinfakt überlebt,
geniesse alles viel intensiver
Deuter            
Blauerozean am 23.11.2003 09:47 (Kommentar)    8    2  
Blauerozean

blauerozean's Kommentar

Die beste Zeit ist die wo man am glücklichsten ist und das lässt sich nicht an einem Zeitpunkt festlegen.
Deuter            
Blauerozean am 23.11.2003 21:52 (Kommentar)    9    1  
Blauerozean

blauerozean's Kommentar

Das wollte ich damit sagen. Es können Sekunden, Minuten, Wochen,Monate.....sein oder auch nicht. Jeder empfindet es anders das "Glücklichsein - Zufrieden sein" und jeder hat seine eigene definition dabei. Ist es nicht auch schon ein Moment des Glücks wenn man lacht? Manche sagen sie sind glücklich wenn sie im Lotto gewinnen, andere dagegen sind glücklich wenn sie bester Gesundheit sind. Es gibt sogar Menschen die schon glücklich und zufrieden sind wenn sie was zu essen haben.Große sowie kleine Dinge können Glücklichsein verursachen. Aber wie genau und wann genau es auftritt können wir wohl nicht beeinflussen. Oder doch-manchmal?
Kritiker            
Professor am 24.11.2003 02:18 (Kommentar)    9  
Professor
Ich habe deshalb auch in meiner Aussage zwischen "Glücklich sein" und "Zufrieden sein" unterschieden, weil es nicht ohne Sinn ist. Glück ist ein momentanes Gefühl, wären wir dauerhaft glücklich, so würden wir diesen nicht mehr als Glück empfinden, sondern als Normalität, was wiedderum das Bedürfnis nach "glücklich sein" erwecken würde. Das heisst, Menschen können nie "satt" an Glück werden. Das ist nicht meine Klugscheisser sondern A und O der Psyhologie.

Anders siehts allerdings bei dem Gefühl der Zufriedenheit, oftmals empfinden wir das auch als Ruhe. Dieses Gefühl können wir auf Dauer haben. Nehmen wir dein Bespiel von Kindern in Afrika, die nichts zu essen haben. Wenn du diesem Kind etwas zu essen gibst, ist es in diesem Moment glücklich. Tust du es zwei, vier, zehn, hundert Mal, so wird es sich an den Zustand gewöhnen und das Gefühl der Zufriedenheit erfahren.

Aber zurück zum Thema, die beste Zeit unseres Lebens ist also die Glückliste. Aber mal kontrovers gefragt, können auch nicht schlechte, unglückliche Zeiten erfahrungs- und lehrreich sein, und dadurch Potential besitzen, zum die "beste" Zeit des Lebens zu sein?
Zensor            
zimbal am 03.09.2004 12:14 (Kommentar)    11  
zimbal
götz widmann, das ist die überlebende hälfte von 'joint venture'.
sehr sehr geile band aus bonn gewesen. unbedingt anhören. superlustig.
extremliedermaching halt.
Denker            
PDL am 22.01.2009 14:04 (Kommentar)    5  
PDL
Wenn ich mir die Kommentare durchlese, dann stelle ich für mich fest das wohl jeder Glück und Zufriedenheit anders definiert. Für mich ist dies ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können. Liest sich dies egoistisch? Vielleicht ist es dies auch, aber eine "gesunde Form von Egoismus", denn nach meinem Verständnis schade ich niemanden damit, zumindestens nicht bewußt. Glück und Zufriedenheit ist etwas sehr individuelles. Es hat etwas mit der jeweiligen Erfahrung des Einzelnen zu tun, denn es setzt vor allem Bewußtsein voraus. Viele Menschen nehmen sich nicht die Zeit um sich auf sich selber einzulassen. Habe es selber beruflich erfahren (bin im medizinischen Bereich tätig), dass Menschen am Ende ihres Lebens feststellten, das sie funktioniert haben, aber dabei wenig über sich selber erfahren haben. Glaube das dies damit zusammenhängt, weil viele Menschen Angst davor haben ihr Leben zu hinterfragen, und ggf. die Routine aufzugeben.


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