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Begierde Fremdwerk
von HLDirk aus der Kategorie Freier Text - Liebe, Erotik, Partnerschaft - Tantra

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Primärverzeichnis von HLDirk
Erstellt:    19.05.2007 07:38 2494 Lesungen, 3.6KB

Begierde und Transzendenz
Im Tantra wird die Begierde (und viele assoziieren dies ausschließlich mit
sexueller Begierde) als Treibsatz zur Erleuchtung, oder etwas weniger
prosaisch als Triebfeder für ein ressourcevolles und liebevolleres Sein
betrachtet.
Von daher mag dem Betrachter Begierde und Absichtslosigkeit zuerst als ein
fast gegensätzliches Paar erscheinen. Für unseren Verstand, den Kleinen
Geist, ist dies wohl auch so. Da Tantra nur durch Erfahrung real wird, sorgen
tantrische Übungen für den Weg von „Sex to Superconsiousness“, wie es der
Mystiker OSHO einmal formulierte.
Im Vigyan Bhairav Tatra und in vielen anderen Schriften erfahrener
tantrischer Meisterinnen und Meister ist dies niedergelegt. Mehr dazu in gibt
es in anderen Dateien hier im Internetauftritt.
Hier möchte ich kurz gerade für die Arbeit mit den Elementen der inneren
und äußeren Vereinigung einige kurze einführende Hinweise
geben.

Am Anfang der Liebe und der Kontaktaufnahme mit einem Partner steht
Anspannung.
Der Anspannung folgt aktive Handlung.
Diese erfährt erste Entspannung durch Kontakt.
Durch Kontakt und Berührung entsteht erneute, tiefere Aufladung.
Die Sinneswahrnehmung wird immer intensiver.
Der Körper wird energetisch geflutet.
es entsteht ein Überschuss, der sich in spielerischer Handlung und tiefen
Kontakt ausdrückt.
Verschwindet das Spiel, wird es Ernst.
Ein Drängen im Körper entsteht.
Genau hier, an dieser Stelle, kann der Einsatz der äußeren und inneren
tantrischen Schlüssel dazu dienen, von einer simplen Entladungsreaktion, die
einem Niesen gleicht, zu einer ozeanischer Wonne zu kommen.
Wie geschieht das ?
Bleibe im gegenwärtigen Moment.
Geh in den Sinnen auf.
Forciere nichts. Vertraue dem Fluss und lass dich tragen.
Sei deiner Selbst bewusst.
Atme, atme und lass dir Zeit.
Spüre den Partner und lass die Vorstellungen was sein soll los.
Nimm Kontakte mit den Augen auf.
Spüre den Atemfluss deines Partners.
Spür deinen. Lass sie synchron werden.
Übernimm einmal die Führung beim Atmen oder gib deinem Partner die
Führung.
Bei der Verbindung, sei langsam.
Mit jedem Atemzug sei in energetischen Kontakt und in der Berührung mit
allen Teilen des geliebten Körpers.
Bleibe in dir ruhend und entspannet.
Wenn eine Welle kommt, lass dich tragen. Forciere nichts.
Und....
Lass dich immer weitertragen:
Wenn die Energie hoch steigt, nimm sie auch in den oberen Teil des Körpers.
Falls die Erregung groß wird, singe oder töne.
Du verschaffst dem Körper mehr Kapazität um Energie aufzunehmen.
Die Shakti ist der Strom, der sich bewegt.
Der Shiva, ist das Bett, in dem sich Shakti bewegt.
Irgendwann verschmilzt dies. Stille entsteht.
Leere entsteht und die Herzen öffnen sich. Ein goldener Ball erscheint und
steigt nach oben.
Ohne die Öffnung des Herzens bleibt die Ladung im Becken stecken und es
entsteht ein Kreislauf der Begierde.
Mit der Öffnung des Herzens fließt der Überschuss nach oben und verbindet
sich mit dem Universum.

Die Begierde löst sich auf.
Wenn du danach in die Welt trittst ist das Lichtklarer, der Klang reiner, der
Geschmack voller. Die Welt ist vollkommen und dein offenes Herz ist ein Teil
von ihr.
Im Tantra werden tantrische Schlüssel angewandt.
Diese öffnen Körper, Seele und „Kleiner“ Geist.

Abschließend möchten wir dir (falls du lieber liest) zwei Bücher ans Herz
legen:
Diane Richardson Zeit für Liebe
Daniel Odier Begierde, Leidenschaft und Spiritualität
Beide Bücher sind in der Edition Innenwelt im Osho Verlag erschienen
Tara Sattva
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