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sophilo: Abschied ... Eigenwerk
von Ahnengalerie aus der Kategorie Freier Text - Liebe, Erotik, Partnerschaft

Texte -> Freie Texte
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Erstellt:    06.01.2007 14:51
Geändert: 30.10.2008 20:59
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aufgewacht, mit dem Duft deiner Haut in meinen Sinnen.

Wo du wohl bist, jetzt in diesem Augenblick, in dem dieser Gedanke an Dich, getragen von einem Lächeln, in das Grau des verregneten Morgens schweift ...

... meine Liebe sollte stets nur Einladung sein, dir einen Ort zu suchen in meinem Herzen, an dem du bleiben magst ... du konntest ihn nicht finden, diesen Ort ... hast es versucht, ich weiß. Bist weitergezogen, lange schon, bevor du gingst.

Du hast mich zurückgelassen, hier in der Weite meiner Wohnung, die anfangs unendlich schien. Heute kann ich sie durchschreiten, von einem Ende zum anderen in 46 Schritten ... über Holzdielen, die warm unter meinen nackten Füßen knarren ... durch Räume, in denen ich mich ausgebreitet habe, all die Lücken, die du hinterlassen hast, habe ich geschlossen, Schritt für Schritt. Mein Blick schweift über das, was an Erinnerungen blieb, die Steine dort ... ein Foto, das sich schon wellt an den Rändern und langsam verblasst, dort an der Kühlschranktür ...

... auch mein Bett hat keine leere Seite mehr ... auch dort habe ich mich ausgebreitet, nehme die ganze Mitte ein, umschlinge mich selbst und im Schlaf zerwühle ich beide Kissen. Aus der schützenden Haltung eines Embrios habe ich mich wiedergeboren und liege offen und sorglos vor dem beginnenden Tag ... meine Kehle wehrlos und voll Vertrauen dargeboten, dem verlockenden Licht des Morgen ...

... im Halbschlaf noch, findet meine Hand, den Weg, den deine Berührungen einst nahmen. Ich folge den Spuren, die deine Hände, wie eine Landkarte über meine Haut legten, meine Sinne folgen hingegeben, mit geschlossenen Augen deinem Begehren, das wie schwere Tropfen von Honig über meine Haut floss. Im Erwachen folgen meine Finger deinen Küssen, die wie Sommerregen meinen Hals hinabrannen. Ich wandere über den Grat des Schlüsselbeins hinab zu meinen Brüsten, verweile dort im Atem meiner erwachenden Lust. Mit beiden Händen, wühle ich mich in die Weichheit meines Fleisches und erinnere das Aufleuchten deiner Freude. Deine Spur führt meine Hände weiter über das Zittern meines Bauches, die Rundung meiner Hüften, hinab zu meinen Schenkeln ...

... bis mein Finger eintaucht, in die feuchten Pfade, die deine Zunge einst nahm und in meinem Strömen verschmelzen das Gestern und Morgen ...









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