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Nachdenkliches Fremdwerk
von HLDirk aus der Kategorie Gedanke - Leben

Standard-Verzeichnis
Primärverzeichnis von HLDirk
Erstellt:    08.12.2006 17:14 1899 Lesungen, 6.9KB


Weisheiten und Einsichten von LaoTse

Lao-Tse ~ chinesischer Philosoph. ~ geb. 604 v. Chr. er gildet als Begründer des Taoismus.


Da mir diese Dinge immer einen klaren Blick verschaffen und mir diese Gedanken in einigen Situationen hilfreich sind stelle ich einfach hier zum Nachlesen zur Verfügung.




Andere beherrschen erfordert Kraft.
Sich selbst beherrschen fordert Stärke
~~~~~

Andere erkennen ist weise.
Sich selbst erkennen ist Erleuchtung
~~~~~

Der Weise lebt in der Einfalt und ist ein Beispiel für viele.
Er will nicht selber scheinen, darum wird er erleuchtet.
~~~~~

Besser als einer, der weiß, was recht ist,
ist einer, der liebt, was recht ist;
und besser als einer, der liebt, was recht ist,
ist einer der Begeisterung fühlt für das, was recht ist.
~~~~~

Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
~~~~~

Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen,
und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.
~~~~~

Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut. Nur der Liebende ist mutig, nur der Genügsame ist großzügig, nur der Demütige ist fähig zu herrschen.
~~~~~

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen.
Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe.
Freundlichkeit im Geben schafft Liebe
~~~~~

Genug zu haben ist Glück,
mehr als genug zu haben ist unheilvoll.
Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld.
~~~~~

Der Weise hat keine unumstößlichen Grundsätze;
er passt sich anderen an.
~~~~~

Alle Frauenkleider sind nur Variationen des ewigen Streites zwischen dem eingestandenen Wunsch, sich zu kleiden, und dem uneingestandenen Wunsch, sich zu entkleiden.
~~~~~

Es gehört schon eine Menge Mut dazu, schlicht und einfach zu erklären,
dass der Zweck des Lebens ist, sich seiner zu erfreuen.
~~~~~

Reich ist, wer weiß, dass er genug hat.
~~~~~
Nur wer selber ruhig bleibt,
kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht.
~~~~~

Wer andere beherrscht ist stark;
wer sich selbst beherrscht ist mächtig.
~~~~~

Ein Wertvoller Mensch ist streitlos.
Ein Streitender Mensch ist wertlos.
~~~~~

Wer gern Recht behält, den überhört man.
~~~~~

Verantwortlich ist man nicht nur, für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.
~~~~~
Wenn Tao (Gott) verloren geht, kommt die Tugend.
Wenn die Tugend verloren geht, kommt die Wohltätigkeit.
Wenn die Wohltätigkeit verloren geht, kommt die Gerechtigkeit.
Wenn die Gerechtigkeit verloren geht, Kommen die Moralregeln.
~~~~~

Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.
~~~~~

Neben der edlen Kunst, etwas zu erledigen,
gibt es die nicht minder edle, Dinge ungetan zu lassen.
Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.
~~~~~

Weiser ist die Weisheit, die schwer errungen werden musste.
~~~~~

Wissen, dass man nichts weiß, das ist das Allerhöchste.
~~~~~

Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.
~~~~~

Die größte Offenbarung ist die Stille.
~~~~~

Gnade und Ungnade - Angst machen sie beide.
~~~~~

Der Weise ist nicht gelehrt, der Gelehrte ist nicht weise.
~~~~~

Stets sorge, dass das Volk ohne Wissen und Wunsch sei.
Und sorge zugleich, dass die Wissenden nicht zu handeln wagen.
~~~~~

Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.
~~~~~

Was ist ein wahres Geheimnis?
Etwas, das für jeden offen da liegt -
und der eine erkennt es,
der andere jedoch nicht.
~~~~~

Wer nicht genügend vertraut, wird kein Vertrauen finden.
~~~~~

Um sein Nichtwissen wissen ist das Höchste.
Um sein Wissen nicht wissen ist krankhaft.
~~~~~

Das Böse lebt nicht in der Welt der Menschen.
Es lebt allein im Menschen.
~~~~~

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.
Hört man damit auf, treibt man zurück
~~~~~

Wer sich am Ziel glaubt, geht zurück.
~~~~~
In einem herzlichen Satz ist genügend Wärme für drei Winter...
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Klugheit ist: andere erkennen! Sich selbst erkennen: ist Wahrheit!
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Wen der Himmel bewahren will, den erfüllt er mit Güte.
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Der edle Mensch folgt dem Weg des Himmels und besänftigt das Schicksal, indem er Böses unterdrückt und Gutes verbreitet.
~~~~~

Denken ist die einzige Sache, die den Charakter wirklich verdirbt.
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An Habe gewinnen heißt an Sein verlieren.
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Seid gut zu den Menschen, zu den Pflanzen und zu den Tieren ! Hetzt weder Menschen noch Tiere, noch fügt ihnen Leid zu!
~~~~~

Bewältige eine Schwierigkeit
und du hältst hundert andere
von dir fern!
~~~~~

Entscheidend ist nicht was man tut,
sondern wie man es tut!
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Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür
bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.
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Wer verzichtet, der gewinnt.
~~~~~

Flüsse und Berge kann man verändern, nicht aber den Menschen.
~~~~~

Alle Welt weiß: Wenn Schönheit schön sein will, wandelt sie sich in Häßlichkeit. Wenn Güte als gut gelten will, wird sie zu Ungutem. So nah sind Sein und Nichtsein.
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Alles, was gelehrt werden kann, ist nicht der Mühe wert, gelernt zu werden.
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Je ungebildeter , desto hochmütiger. Der Weise arbeitet niemals am Großen. Deshalb kann er das Große verwirklichen.
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Wer die Wahrheit sagt, der braucht nicht zu argumentieren; wer argumentieren muss, der sagt nicht die Wahrheit.
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Das Weiche besiegt das Harte, das Schwache triumphiert über das Starke. Das Geschmeidige ist stets dem Unbeweglichen überlegen. Das ist das Prinzip der Beherrschung der Dinge, indem man sich mit ihnen in Einklang bringt, das Prinzip der Meisterschaft durch Harmonie.
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Ein Mensch kommt zart und nachgiebig zur Welt. Bei seinem Tod ist er hart und starr. Grüne Pflanzen sind weich und voller Lebenssaft. Bei ihrem Tod sind sie verdorrt und trocken. Daher ist das Starre und Unbeugsame der Schüler des Todes. Das weiche und Nachgiebige ist der Schüler des Lebens. So gewinnt eine Armee ohne Flexibilität niemals eine Schlacht. Ein Baum, der unbiegsam ist, wird leicht gebrochen. Das Harte und Starke wird vergehen. Das Weiche und Schwache wird fortdauern.
~~~~~

Dass er Maß hält, wenn das Werk vollendet ist, dass er sein Selbst zurückstellt und sich dem Ruhm entzieht, darin erweist sich die Weisheit des Erwachten.
~~~~~


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