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Lupo222: „Sind wir für die Liebe zu intelligent geworden? Eigenwerk
von Ahnengalerie aus der Kategorie Freier Text - Liebe, Erotik, Partnerschaft

Texte -> Freie Texte
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Erstellt:    26.10.2006 16:54
Geändert: 30.10.2008 21:01
1568 Lesungen, 1.0KB

Habe grade folgende Frage in einem Forum gelesen:
„Sind wir für die Liebe zu intelligent geworden?"

Ich denke nicht, dass die Menschen zu intelligent für die liebe geworden sind.

Ich denke, dass das Problem darin liegt, dass wir Heute alle
auch gut allein im Leben klar kommen können.
Früher zu Großeltern´s Zeiten, ging der Mann arbeiten und hat das Geld nach Hause gebracht und die Frau versorgte die Kinder und machte den Haushalt.

Nicht das ich dieses befürworte, nur stellte sich Früher aus diesem Grund
selten die frage ob eine Frau ihren Mann verlässt.
Und da war egal wie untreu oder unsensibel der Ehemann war.

Trotz allem, glaube ich noch an die Liebe und wenn ich diesen glauben verlieren würde, würde ich mich selbst aufgeben.
Ich analysiere eine Partnerschaft im Vorfeld nicht bis ins kleinste.
Denke weil ich ein sehr Bauch- lastiger Mensch bin,
was mit Sicherheit aber auch nicht immer das Beste ist. :-)

Liebe Grüsse Markus

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Denker            
Hundefluesterer am 01.02.2007 08:57 (Kommentar)    8  
Hundefluesterer
Natürlich gibt es die "Liebe" schon so lange, wie es Menschen gibt.

Aber historisch betrachtet gibt es die "Liebe" als Grundlage für Beziehung und Partnerschaft noch nicht sehr lange.
Es ist eine Erfindung der Neuzeit und brauchte die Industrielle Revolution und das ausgebaute Sozialsystem als Vorraussetzung.

Früher wurden Ehen oft aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen eingegangen. Obwohl es immer auch schon "wahre Liebe" gab. Das war dann aber eher die Ausnahme, oder musste im Heimlichen ausgelebt werden.

Heute gibt es die äußeren Bedingungen, die eine Beziehung zusammenhalten können, nicht mehr in der Form wie früher. Jedem und jeder ist es locker möglich auch ohne Partner, sogar ohne Arbeit und eigenen Verdienst, zu leben. Das was früher nur gemeinsam ging, dass sich zwei zusammen durchs Leben geschlagen haben, übernimt heute das Sozialsystem und der Staat.

Was auf der einen Seite zu mehr Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten des Einzelnen führt, ist auch der Grund, warum viele vereinsamen.


Die Frage ist also nicht, wie intelligent wir sind, sondern wie individuell wir leben möchten, denn wir haben den Luxus uns ein völlig individuelles Leben leisten zu können.
(Manche lassen sich das sogar komplett fremdfinanzieren)

Das führt zu dem Schluß, dass die finanzielle und wirtschaftliche Unabhängigkeit gegen die
- nein nicht gegen die Liebe -
sondern gegen die feste Bindung und gegen Familie stehen.

Familie hießt Verzicht.
Auf Freizeit, Urlaub, eigenen Kopf, Urlaub, Geld, Sportwagen ............


Wir sind nicht zu intelligent, sondern zu bequem, das auf uns zu nehmen.

.


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